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Firmenporträt KNUTH Werzeugmschinen:
Die Ursprünge der Knuth Werkzeugmaschinen GmbH liegen in einem von Gerhard Knuth in Königsberg/Ostpreußen in 1920er-Jahren begründeten Industriebedarfshandel. 1949 wagten Gerhard Knuth und sein Sohn Karl an der Färberstraße in Neumünster den Neuanfang. 1982 trat mit Karsten Knuth die dritte Generation in den Betrieb ein. Der heute 50-jährige Firmenchef baute mit dem Import von Werkzeugmaschinen aus Taiwan einen eigenen Bereich auf. *Ich wollte preiswerte Werkzeugmaschinen aus Asien importieren und per Katalog deutschlandweit vertreiben“, sagt Karsten Knuth. Geschäftsidee und Vertriebsweg erwiesen sich als Verkaufsschlager. Umfasste der erste Katalog 1983 noch 40 Seiten und eine Schwarz-Weiß-Auflage von 20 000 Stück, führt der aktuelle Farb-Katalog auf mehr als 300 Seiten 1700 Artikel auf. Mehr als 300 000 Exemplare gehen in sieben Sprachen um die Welt. 1990 zog Knuth nach Wasbek ins Industrie- und Gewerbegebiet am Schmalenbook und beschäftigt heute hier 80 Mitarbeiter, darunter sechs Auszubildende. Zählt man die Niederlassungen in Chicago, Johannesburg, Moskau, Hong Kong, Faro/Portugal, Bursa/Türkei und die beiden Stützpunkte in Berlin und Denkendorf/Franken mit, sind es 350 Beschäftigte. Wichtigstes Verkaufsinstrument ist noch immer der Katalog, der Vertriebsweg Internet wird ausgebaut. Außerdem nimmt Knuth an 40 internationalen Fachmessen teil. Der Exportanteil ist in den vergangenen Jahren überproportional gestiegen und liegt 2006 erstmalig über 50 Prozent. Knuth importiert seine Maschinen vorwiegend aus China, Taiwan und der Türkei. Knuth: *Wir nehmen durch unsere Techniker und Ingenieure in puncto Qualität und Design starken Einfluss auf die Fertigung, sodass der Kunde nachher eine Knuth-Maschine kauft, für die wir dann auch gerade stehen.“ Jedes Fabrikat werde bei Knuth in Wasbek geprüft, getestet und ergänzt. Ein Aspekt ist dabei die Anpassung auf die technischen Normen des Kundenlandes. Der Auftragseingang 2006 übertrifft alle Erwartungen und die Zahlen der Vorjahre deutlich. Knuth: *Wir profitieren ganz klar von der Globalisierung, das heißt von Schwellenländern, die zurzeit eigene Produktionen aufbauen und sich dabei keine deutschen Maschinen leisten können, wohl aber germanisierte.“ Bislang sei das Geschäft immer recht zyklisch verlaufen. Die konstanten Wachstumsraten von zuletzt zehn Prozent pro Jahr ließen jedoch einen anhaltenden Aufschwung erwarten. 2006 kam mit der Knuth Terra-Tec GmbH eine weiteres Unternehmen zur Knuth Firmengruppe hinzu, das sich auf den Import und Vertrieb von Land- und Baumschinen aus China spezialisiert hat.